Lymphdrainage

Bereits in den 20er Jahren wurde mit gezielten Handgriffen versucht Ödeme (Schwellungen) zu behandeln. Auch wenn dies vornehmlich zu kosmetischen Zwecken im Gesicht eingesetzt wurde, waren dies doch die Anfänge einer Behandlungstechnik die als Grundlage für die heutige, moderne Manuelle Lymphdrainage richtungsweisend waren.

Heute wird die Manuelle Lymphdrainage auf vielen Gebieten der Therapie und Rehabiliation konsequent, da effektiv, reiz- und schmerzlos und kostengünstig eingesetzt.

Trotz aufwändiger Technik und Versuchen die Manuelle Lymphdrainage apparativ zu ersetzen musste eingesehen werden, dass die Effizienz der manuellen Behandlung, der der apparativen Behandlung mehr als deutlich überlegen ist.

Physiotherapeuten und Masseure müssen eine spezielle Ausbildung von ca. 160 Std. absolvieren, um diese Therapie am Patienten durchführen zu können.

Einsatzgebiete der Manuellen Lymphdrainage und der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) sind z.B.:

  • Sekundäre Lymphödeme (Schwellungen), Hämatomen (Blutergüssen) nach Unfällen, Operationen, Krebstherapien
  • Primäre Lymphödeme (z.B. Elephantiasis)
  • Ulcus cruris (offenes Bein)
  • Chronisch venöse Insuffizienz - CVI
  • Behandlung schlecht heilender Wunden
  • Schmerzreduktion
  • Migränebehandlung